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FC Tegernheim

Spiellokal:

Mehrzweckhalle Tegernheim, Am hohen Sand 10, 93105 Tegernheim

Vorrunde:

Sonntag, den 04. Dez. 2005 um 14:00 Uhr in Seelbach

Rückrunde:

Samstag, den 25. Febr. 2006 um 15:00 Uhr in Tegernheim

Internet:

www.fc-tegernheim.de/tischtennis

Platz

Nachname

Vorname

Geburtsdatum

Nationalität

1

Florea

Vasile

 

Rumänien

2

Krcil

Frantisek

 

Tschechien

3

Markovic

Rade

 

Serbien

4

Hegenbarth

Jürgen

21.08.68

Deutschland

5

Marsi

Marton

 

Ungarn

6

Richter

Gerd

 

Deutschland

7

Kadlcek

Michal

 

Tschechien

8

Gangl

Georg

 

Deutschland

Frantisec Krcil rückt im Team von Platz 1 auf Platz 2 und so sollte Tegernheim, tritz oder gerade wegen der vielen Neuzugänge keine Probleme in der 2. Liga haben

Nico Stehle sicherte beim 1:9 den Herbornseelbacher Ehrenpunkt
Tegernheim war für den Aufsteiger eine Nummer zu groß

Von Rolf Schäfer 06441/959595 redaktion.wnz@mail.mittelhessen.de

Wie erwartet war Tegernheim in der zweiten Tischtennis Bundesliga Süd für den TTC Herbornseelbach eine Nummer zu groß. In der Tegernheimer Mehrzweckhalle unterlagen die Herborner Vorstädter vor 50 Zuschauern 1:9. Allerdings fiel das Resultat um einiges zu hoch aus. Dreimal musste sich der TTC im Entscheidungssatz beugen und hatte auch sonst Chancen. Am Ende blieb es aber bei dem Ehrenpunkt von Nico Stehle, den er bei 0:4 holte.

Die Herbornseelbacher waren allerdings in Tegernheim ohne große Ambitionen angetreten. „Wir betrachten das Spiel als Aufwärmprogramm für die Begegnung in Gräfelfing“, hatte Herbornseelbachs Zweiter Vorsitzender und Mannschaftsbetreuer Joachim Gräf die Chancen schon vorher niedrig eingestuft. Auf ein weitaus besseres Abschneiden hoffen die Akteure aus dem Lahn-Dill-Kreis dann heute bei Bundesligaabsteiger Gräfelfing.

Zwei Satzgewinne landeten die Doppel der Gäste. Eine Gewinnchance hatten Laboutka/Stehle. Der Satzausgleich zum 2:2 war möglich, aber nach vergebenem Satzball unterlagen sie in der Verlängerung.

Obwohl Ludek Laboutka nach 2:0 Sätzen den Ausgleich kassierte, schien er als Sieger den Tisch zu verlassen. „Ich habe es verpasst nach 7:3 und 9:8 im Entscheidungssatz den „Sack zuzumachen“. „Ich habe zwar zum dritten Mal gegen Florea verloren, bin jedoch mit meiner Leistung zufrieden“, beurteilte der Tscheche seine Leistung nach dem 2:3.

„Das war eine sehr gute Leistung von Nico Stehle“, so die Aussage von Gräf nach der Begegnung von Spielertrainer Stehle, der den Ex-Erstligaspieler Markovic 3:0 bezwang. In den weiteren Begegnungen hatten Markus Schäfer gegen Hegenbarth und Nico Stehle im Spitzeneinzel Chancen erfolgreich zu sein.

Markus Schäfer schaffte das Kunststück im vierten Satz nach 7:10 noch zu gewinnen. Danach war die Möglichkeit zum Sieg da. Er lag im entscheidenden Durchgang 4:0 und 7:3 vorn. Danach verließ er jedoch seine Linie und blieb nicht mehr konsequent am Tisch, was sein Gegenüber eiskalt ausnutzte. Im Spitzenspiel schien Nico Stehle sich durchzusetzen. Doch als er bei 2:1-Sätzen 9:11 unterlag, war die Luft raus.

Spielverlauf
FC Tegernheim - TTC Herbornseelbach 9:1
Florea/Markovic – Schäfer/Kaiser 3:0 (13:11, 11:5, 11:5)
Krcil/Marsi – Laboutka/Stehle 3:1 (11:9, 3:11, 11:5, 12:10)
Hegenbarth/Richter - Bäcker/Dickhardt 3:1 (11:2, 11:5, 5:11, 11:6)
Vasile-Gheorghe Florea  - Ludek Laboutka 3:2 (9:11, 7:11, 11:7, 11:6, 12:10)
Rade
Markovic – Nico Stehle 0:3 (6:11, 13:15, 8:11)
Frantisek Krcil - Andreas Bäcker 3:1 (9:11, 11:5, 11:4, 11:5)
Jürgen
Hegenbarth – Markus Schäfer 3:2 (11:7, 9:11, 11:6, 10:12, 11:8)
Marton
Marsi – Jochen Kaiser 3:0 (11:5, 11:2, 12:10)
Gerd
Richter – Dennis Dickhardt 3:0 (11:8, 11:5, 11:8)
Florea – Stehle 3:2 (11:13, 13:11, 7:11, 11:9, 11:5).

Herbornseelbach  nach dem 2:9 in der Vorrunde ohne Punktgewinn
Gegenpunkte durch Stehle/Laboutka und Spielertrainer Nico Stehle

Von Rolf Schäfer (06441) 959595 redaktion.wnz@mittelhessen.de 

Der TTC Herbornseelbach beendete die Vorrunde der zweiten Tischtennis Bundesliga Süd ohne Satzgewinn. Vor 110 Zuschauern in der Herbornseelbacher Mehrzweckhalle „Auf dem Berg“ verlor der TTC gegen den Tabellenzweiten Tegernheim 2:9. Gegen die osteuropäische Auswahl (ein Rumäne, Tscheche, Serbe und Ungar) war allerdings mehr als nur der Ehrenpunkt drin, doch in den entscheidenden Phasen fehlte den Gastgebern einfach das Selbstvertrauen.
“Jetzt ist erst einmal Winterpause und in der Rückrunde wollen wir neu angreifen“, zog Spielertrainer Nico Stehle Bilanz. „Wir dürfen kein Spiel aufgeben. Gelingt uns ein besserer Start als zu Beginn, wo einige Begegnungen hauchdünn verloren wurden, ist durchaus der ein oder andere Erfolg noch möglich. Wichtig wird es sein, wie wir in Hilpoltstein zu Beginn spielen“, hofft Stehle, dass seine Mannschaft noch einmal zurückkommt.
Da es bei Andreas Bäcker/Markus Schäfer nicht mehr so gut läuft wie zu Beginn der Saison, war der Erfolg von Nico Stehle/Ludek Laboutka die einzige Ausbeute für die Gastgeber in den Doppeln. Aber auch der war nach 0:2 mehr als knapp.  Herbornseelbachs Vizepräsident Joachim Gräf meinte dann auch scherzhaft: „Man muss den Gegner erst in Sicherheit wiegen und dann zuschlagen.“
Nationalspieler hatten die Gäste an der Spitze aufgeboten. Nico Stehle überraschte den Tschechen Frantisek Krcil zwar immer wieder mit seiner starken Rückhand, doch zum Sieg war das zu wenig. Gegen den Rumänen Vasile-Gheorghe Florea bot Ludek Laboutka wieder einmal Tischtennis vom Feinsten. Sein für die Zuschauer begeisterndes Spiel aus der Halbdistanz reichte aber nicht, um den Ex-Erstligaprofi (u.a. Ochsenhausen und Würzburg) zu bezwingen.
Gegen Rade Markovic, vor zwei Jahren mit Karlsruhe noch Bezwinger von Slobodan Grujic und Jörg Rosskopf, hielt Andreas Bäcker das Spiel in der Anfangsphase offen, unterlag aber genau wie Dennis Dickhardt gegen Jürgen Hegenbarth 0:3. Jetzt lag die Hoffnung auf Markus Schäfer. Ernüchternd dann die 0:3-Niederlage. Besser machte es Jochen Kaiser, der seinen Gegenüber im ersten Satz einige Male überraschte. Es reichte aber nur zum Gewinn dieses Durchgangs.
So wie Nico Stehle in den letzten Spielen der Vorrunde auftrat, so hatten sich die Seelbacher ihre Nummer eins immer gewünscht. Gegen Florea wehrte er bei 1:2 vier Matchbälle ab und schaffte das Kunststück den zweiten Punkt für die Gastgeber zu holen, wobei es allerdings bis zum Schluss blieb.
Spielverlauf
Stehle/Laboutka - Krcil/Marsi 3:2 (5:11, 2:11, 12:10, 11:6, 11:9)
Kaiser/Dickhardt - Florea/Markovic 1:3 (8:11, 11:9, 7:11, 6:11)
Bäcker/Schäfer - Hegenbarth/Richter 0:3 (8:11, 4:11, 7:11)
Nico Stehle - Frantisek Krcil 1:3 (10:12, 11:9, 8:11, 8:11)
Ludek Laboutka - Vasile-Gheorghe Florea 1:3 (7:11, 11:9, 1:11, 6:11)
Dennis Dickhardt - Jürgen Hegenbarth 0:3 (5:11, 8:11, 4:11)
Andreas Bäcker - Rade Markovic 0:3 (6:11, 8:11, 8:11)
Markus Schäfer - Gerd Richter 0:3 (9:11, 4:11, 5:11)
Jochen Kaiser - Marton Marsi 1:3 (11:9, 6:11, 6:11, 6:11)
Stehle - Florea 3:2 (8:11, 7:11, 11:7, 14:12, 11:9)
Laboutka - Krcil 0:3 (10:12, 5:11, 5:11).