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Auf zumindest einen knappen Ausgang hatte der TTC Herbornseelbach gegen Passau gehofft. In der Anfangsphase sah es auch so aus. Bis zum 2:3 war sogar eine 4:1-Führung für die Gastgeber möglich.
In zwei Begegnungen gab es aber mehr als vermeidliche Fünfsatzniederlagen.
Das Resümé von Trainer Nico Stehle
fiel dann auch nicht schlecht aus: „Es ist bitter – wir hatten vier Spiele und nun 0:8-Punkte. Wir dürfen aber nicht enttäuscht sein. Wir müssen jeden Spielgewinn feiern, dann kommt alles andere automatisch. Es war klar, dass es schwer wird. Es ist aber weiterhin alles möglich. Wenn alle Sechs gut spielen, dauert es nicht lange und der erste Erfolg wird eingefahren“.
Herbornseelbach schien die Doppelstärke der Passauer nicht ernst zu nehmen. Doch es hätte auch Ihnen bekannt sein müssen, dass die Gäste bei dem 8:8 in Ilenburg alle vier Paarungen gewannen.
Erneut unerklärliche Schwächen zeigten Nico Stehle/Ludek Laboutka. Obwohl sie gegen zwei Linkshänder die vermeintlich leichteste Aufgabe hatten, gingen sie leer aus. So war es das Doppel drei
Andreas Bäcker/Markus Schäfer, dass einen totalen Fehlstart verhinderte.
Den Ausgleich hatte Nico Stehle
auf dem Schläger. Er führte den noch vor drei Jahren für das Team aus dem Aartal spielenden Antonin Gavlas regelrecht vor. „Danach kam ich nicht mehr dazu mein Spiel zu machen“, begründete er seine Niederlage. Etwas Besonderes: Das erste Einzel für
Ludek Laboutka: „Wir sind gut befreundet und trainieren zusammen. Gegen ihn habe ich es immer schwer die Chancen stehen 50 zu 50.“ So war Laboutka froh gewonnen zu haben.
Trotz zeitweise klarer Führung unterlagen in der Mitte Dennis Dickhardt und Andreas Bäcker jeweils 0:3. Die Hoffnung, dass im hinteren Paarkreuz ein Erfolg gelingt, wurde schnell
getrübt. Markus Schäfer und Jochen Kaiser steckte das Spiel des Vortages wohl noch in den Knochen und es stand zur „Halbzeit“ 2:7.
Nico Stehle schien noch dem möglichen Erfolg aus seinem ersten Einzel nachzutrauern und verlor das Spitzeneinzel recht klar. Erneut zu einem Tschechenduell musste Ludek Laboutka
an den Tisch. Ihm gelang es nicht die 2:1-Führung nach Hause zu bringen und so mussten sich die Gastgeber mit zwei Zählern begnügen.
Spielverlauf: Stehle/Laboutka – Plattner/Plattner 2:3 (6:11, 11:13, 11:9, 11:7, 6:11); Dickhardt/Kaiser – Pytlik/Gavlas 0:3 (4:11, 9:11, 10:12);
Bäcker/Schäfer – Berberich/Pristal 3:1 (11:9, 11:8, 6:11, 11:5); Nico Stehle - Antonin Gavlas 2:3 (11:3, 11:5, 3:11, 8:11, 7:11); Ludek Laboutka - Martin Pytlik 3:1 (11:9, 11:8, 1:11, 12:10);
Dennis Dickhardt - Michael Berberich 0:3 (6:11, 3:11, 10:12); Andreas Bäcker - Michael Plattner 0:3 (9:11, 9:11, 9:11); Markus Schäfer - Stefan Plattner 0:3 (8:11, 4:11, 6:11);
Jochen Kaiser - Thomas Priestal 1:3 (5:11, 8:11, 11:9, 9:11); Stehle – Pytlik 0:3 (9:11, 9:11, 11:13); Laboutka – Gavlas : (9:11, 11:6, 11:9, 8:11, 5:11).
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