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TSV Gräfelfing

Spiellokal:

Mehrfachturnhalle Kurt-Huber-Gymnasium,
Albert-Stifter-Platz 2, 82166 Gräfelfing

Vorrunde:

Sonntag, den 11. Sept. um 14:00 Uhr in Seelbach

Rückrunde:

Sonntag, den 26. Febr. 2006 um 14:00 Uhr in Gräfelfing

Internet:

www.tischtennis.TSV-Graefelfing.de

Platz

Nachname

Vorname

Geburtsdatum

Nationalität

1

Robertson

Adam

 

Wales

2

Christ

Nico

30.10.81

Deutschland

3

Stephan

Gabriel

21.11.82

Deutschland

4

Schauer

Martin

23.01.75

Deutschland

5

Demleitner

Daniel

11.03.81

Deutschland

6

Akbary

Said-Sharif

 

Afganistan

7

Schaffer

Werner

17.10.65

Deutschland

8

Vekselmann

Vadym

 

Ukraine

Auch Martin Schauer, geb am 23.01.75
Sportlicher Leiter, Mannschaftsführer und mehr,
 konnte den Abstieg aus der 1. Bundesliga nicht verhindern
Martin und der TSV sind eine Einheit

 

TTC Herbornseelbach weiter glücklos
Durch das 4:9 in Gräfelfing ist der viertletzte Platz ausser Reichweite

Von Rolf Schäfer 06441/959595 redaktion.wnz@mail.mittelhessen.de

Herbornseelbach muss auch nach der Begegnung in Gräfelfing auf den ersten Punktgewinn in der zweiten Tischtennis Bundesliga Süd in dieser Saison warten. In der Turnhalle des TSV vor 80 Zuschauern zeigte der Aufsteiger zwar wie im Hinspiel (7:9) eine starke Leistung, die aber nur zu vier Zählern reichte. Andreas Bäcker traf den Nagel auf den Kopf: „Es war wie in der gesamten Runde. In den entscheidenden Phasen fehlt uns einfach das nötige Glück.“

Durch die beiden Niederlagen am Wochenende ist der viertletzte Tabellenplatz außer Reichweite. Nach den bisherigen Angaben des Deutschen Tischtennisbundes müssen drei Teams zurück in die Regionalliga. Die Seelbacher dürfen ab sofort mit der Planung für einen Wiederaufstieg beginnen.

„Wir haben versucht die Gastgeber zu überraschen und die Doppel neu formiert“, begründete Andreas Bäcker die Aufstellung der Paarungen nach den nicht berauschenden Leistungen in den Rückrunden-Begegnungen. Es war ein 2:0 möglich. „Laboutka/Schäfer hatten gute Chancen, haben aber schlecht gespielt“, beurteilte Mannschaftsbetreuer Joachim Gräf die Leistung des Spitzenduos der vergangenen Saison. Besser machten es Nico Stehle/Andreas Bäcker denen das 1:1 gelang. Kaum etwas zu holen gab es dagegen für Dennis Dickhardt/Jochen Kaiser.

Nicht nur der beste Herbornseelbacher sondern der beste Akteur dieser Begegnung war der Spielertrainer des TTC, Nico Stehle. Ihm gelang das Kunststück sowohl die Nummer zwei als auch später den Spitzenspieler der Gastgeber zu bezwingen. Andreas Bäcker lobte dann auch seinen Teamkameraden: „Das war wohl die beste Leistung von Nico in dieser Saison“.

Außer ihm war es aber nur noch Dennis Dickhardt, der als Sieger den Tisch verließ und vor dem Einzel von Nico Stehle durch das 3:6 die Gäste noch einmal zurück ins Spiel brachte. Dickhardt zeigte in der Begegnung endlich einmal, was er im Trikot der Herborner Vorstädter im Stande zu leisten ist.

Zum Pechvogel des Tages wurde Ludek Laboutka, der zweimal 2:3 verlor. Im Eröffnungseinzel hatte er bei 10:9 und 11:10 im entscheidenden Durchgang jeweils Matchball, den er aber nicht nutzte. Sein zweites Einzel gestaltete der Tscheche ebenfalls im fünften Satz lange ausgeglichen, musste aber auch hier am Ende seinem Gegenüber den Vortritt lassen. Ebenfalls nach der vollen Distanz verlor Markus Schäfer, der dabei eine 2:1-Führung verspielte.

Spielverlauf
TSV Gräfelfing - TTC Herbornseelbach 9:4
Robertson/Schauer – Laboutka/Schäfer 3:0 (11:6, 11:7, 11:6)
Christ/
Akbary – Stehle/Bäcker 1:3 (8:11, 10:12, 12:10, 8:11)
Stephan/Demleitner – Dickhardt/Kaiser 3:0 (12:10, 11:5, 11:7)
Nico Christ – Ludek Laboutka 3:1 (11:9, 8:11, 12:10, 11:9)
Adam Robertson – Nico Stehle 0:3 (8:11, 6:11, 10:12)
Gabriel Stephan – Andreas Bäcker 3:2 (7:11, 11:4, 5:11, 11:8, 11:13)
Martin Schauer – Markus Schäfer 3:2 (8:11, 11:5, 10:12, 11:2, 11:8)
Daniel Demleitner – Jochen Kaiser 3:1 (11:4, 9:11, 11:7, 11:8)
Said-Scharif Akbary – Dennis Dickhardt 0:3 (4:11, 7:11, 8:11)
Christ – Stehle 2:3 (12:10, 11:9, 5:11, 8:11, 9:11)
Robertson – Laboutka 3:2 (8:11, 11:9, 11:7, 6:11, 11:8)
Stephan – Schäfer 3:0 (11:8, 11:9, 11:6)
Schauer – Bäcker 3:0 (11:9, 12:10, 11:8).

Herbornseelbach - Gräfelfing 7:9

Es fehlt nicht viel, aber es reicht noch nicht ganz. Das könnte die Erkenntnis der Herbornseelbacher Verantwortlichen nach dem zweiten Auftritt des TTC in der 2. Tischtennis-Bundesliga sein. Wie schon beim 7:9 vor Wochenfrist gegen den TV Seckenheim bewies das Team aus dem Aartal auch gestern gegen Ex-Bundesligist SV Gräfelfing Moral, stand aber am Ende beim 7:9 erneut mit leeren Händen da. Dabei hatte es bis zur Hälfte der Partie für den Aufsteiger gegen den Gast aus der Nähe von München gut ausgesehen. Die 2:1-Führung aus den Doppeln durch die souveränen 3:0-Erfolge von Nico Stehle/Ludek Laboutka und Andreas Bäcker/Markus Schäfer transportierten die Gastgeber bis zum Stand von 5:4 weiter. Erst dann riss nach vier Niederlagen in Serie der Faden, und beim 5:8 sprach vieles für ein vorzeitiges Ende. Doch der TTC bewies Kampfgeist. Markus Schäfer und Jochen Kaiser, die bereits ihre ersten Einzel glatt für sich entschieden hatten, waren auch bei ihrem zweiten Auftritt nicht zu bezwingen und verkürzten auf 7:8. Spannend machte es dabei Schäfer, der fünf Sätze benötigte. Im Schlussdoppel war die Hoffnung der rund 120 Zuschauer in der Seelbacher Mehrzweckhalle auf einen Zähler lange begründet. So führten Ludek Laboutka/Nico Stehle im dritten Durchgang beim Stand von 1:1 nach Sätzen gegen den Waliser Adam Robertson und Martin Schauer auf Seiten des SV Gräfelfing mit 7:3, um doch noch mit 8:11 zu verlieren. Auch Durchgang Nummer fünf ging mit dem gleichen Resultat an die Gäste aus dem Landkreis Starnberg, die dadurch nach dem 9:7 in Felsberg am Samstag zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden gute Nerven bewiesen. "Wir haben in beiden Heimspielen gezeigt, dass wir mithalten können", lautete hinterher die Einschätzung von Herbornseelbachs Betreuer Joachim Gräf. Das traf am gestrigen Sonntag nur bedingt auf Spielertrainer Nico Stehle zu. Der Ex-Gönnerner war im Auftakteinzel gegen den wesentlich aggressiver spielenden, amtierenden Hessenmeister Nico Christ beim 0:3 chancenlos. Im zweiten Einzel gegen den walisischen Nationalspieler Adam Robertson kämpfte sich Stehle nach 0:2-Satzrückstand wieder heran, um im Entscheidungsdurchgang schnell mit 4:9 zurück zuliegen und beim 8:11 die zweite Tagesniederlage zu kassieren. Dagegen überzeugte Publikumsliebling Ludek Laboutka beim 3:1-Auftaktsieg gegen den gleichen Gegner einmal mehr mit überlegten Aufschlägen und tollem Halbdistanzspiel. Im vierten Satz lag der Tscheche mit 6:8 zurück, machte dann aber fünf Punkte in Serie, wobei der Zähler zum 10:8 mit einem spektakulären Topspinduell alleine das Eintrittsgeld wert war. Gegen Nico Christ hatte Laboutka dann viel Pech und verlor gleich drei Sätze mit zwei Punkten Differenz. Offensichtlich noch nicht in der Liga angekommen ist das zweite Paarkreuz der Seelbacher, wo - wie schon vor Wochenfrist - Andreas Bäcker und Youngster Dennis Dickhardt ohne Zähler blieben. Vor allem der Ex-Elzer war dabei - ohne Satzgewinn - weit von einem Punkt entfernt. Doch dank des dritten Paarkreuzes, in dem Markus Schäfer nach seinen neuerlichen zwei Siegen als einziger Seelbacher weiter ungeschlagen ist, durften die Gastgeber gestern lange am Punktgewinn schnuppern. "Es wäre gut, wenn jetzt mal ein Zähler kommt. Zwei Punkte aus den ersten vier Spielen wollte ich haben ", so Joachim Gräf nach der zweiten 7:9-Niederlage. Die Gelegenheit dazu bekommt der TTC am 1. und 2. Oktober mit zwei weiteren Heimspielen gegen den Ileburger TTC und Passau. Bis dahin müssen die Seelbacher jedoch erst einmal die am kommenden Wochenende steigende "Katzenkirmes" überstehen.

Bericht von: Jörg Michael Simmer (Sportredaktion Dill-Zeitung + Dill-Post)
Tel. 02771/874250; Fax: 02771/874261