 |
|
|
|

|
|
Mail an uns
|
|
|
 |
 |
 |
|
|
|
Herbornseelbach neuer Zweitligist
(von Rolf Schäfer)
|
|
9:2 gewann der TTC Herbornseelbach das Aufstiegsspiel zur zweiten Tischtennis Bundesliga. Im Duell der Regionalligameister der Gruppen
Hessen/Thüringen und Rheinland-Pfalz/Saarland setzte sich der TTC so zum zweiten Mal gegen Leiselheim durch. In der Herbornseelbacher Turnhalle haben die Akteure aus dem Aartal vor 150 Zuschauern
souverän ihr Saisonziel erreicht.
Die Gäste hatten die Doppel in der Reihenfolge getauscht und das vermeintlich stärkere Duo auf zwei gestellt. Die Seelbacher blieben
dadurch aber unbeeindruckt. Zwar verloren im Spitzenspiel Laboutka/Schäfer einen Satz, doch das Spiel war nie in Gefahr. Im dritten Durchgang machten es Bäcker/Kaiser zwar noch spannend, als sie 5:9
zurücklagen, doch auch diesen gewannen sie noch. Als dann Gavlas/Kaiser ebenfalls 3:0 gewannen, war das schon mehr als die halbe Miete zum Aufstieg.
"Ich hatte einige Probleme mit der Rotation der Bälle, die Dr. Krießbach spielte. Bereits im Hinspiel gewann ich nur 3:1. Ich bin
aber immer ruhig geblieben und am Ende hatte ich mich eingestellt", erklärte Laboutka seinen Erfolg. Jetzt fehlte nur noch ein Zähler, doch der ließ auf sich warten, denn Bäcker verlor gegen Björn
Baum.
Petr Gavlas war es vorbehalten die Herborner Vorstädter unter den Augen ihres Stadtoberhauptes Bürgermeister Hans Benner in die zweite
Liga zu bringen. Nach dem 3:0 im Hinspiel hatte Markus Schäfer große Probleme, ehe er durch seinen enormen Kampfgeist gewonnen hatte. "Ich war unheimlich nervös", kommentierte er seinen knappen
Erfolg.
Eindrucksvoll Revanche nahm Dirk Brüggemeier für die 0:3-Hinspielniederlage. Der logische Kommentar des Siegers: "Ich habe besser
gespielt. In Leiselheim war ich einfach schlecht". Derzeit in einem Hoch befindet sich Jochen Kaiser, dem gegen Loitz erneut ein überlegenes 3:0 gelang.
Ein Höhepunkt war auch diesmal das Aufeinandertreffen der Einser. Nach tollen Ballwechseln musste sich Ludek Laboutka erneut geschlagen
geben. Der Tscheche im Herbornseelbacher Trikot war aber nicht traurig. Zuvor hatte bereits Andreas Bäcker den Siegpunkt geholt.
Sein vorläufiges Abschiedsspiel in Herbornseelbach bestritt Petr Gavlas, der in die Nähe von Passau wechselt. "Er kann jederzeit
wiederkommen", ließ Joachim Gräf einer späteren Rückkehr die Tür offen. Ob der neue Zweitligist sich bereits verstärkt hat, darüber wollte sich Joachim Gräf nicht äußern: "Es kommt darauf an,
wen wir als weiteren Sponsor gewinnen und welcher Etat uns zur Verfügung steht".
|
|
Spielverlauf
|
|
Laboutka/Schäfer - Baum/Lehmann 11:6, 9:11, 11:9, 11:7 Bäcker/Brüggemeier - Telisky/Krießbach 11:7, 11:5, 11:9 Gavlas/Kaiser - Ditschler/Loitz 11:6, 11:8, 11:8
Ludek Laboutka - Dr. Alexander Krießbach 11:9, 11:8, 11:2 Andreas Bäcker - Björn Baum 9:11, 9:11, 7:11 Petr Gavlas - Christian Lehmann 11:7, 11:9, 11:9
Markus Schäfer - Georgy Telisky 4:11, 13:11, 5:11, 11:7, 11:9 Dirk Brüggemeier - Christian Kaufhold 8:11, 11:7, 11:9, 11:9 Jochen Kaiser - Soenke Loitz 11:8, 11:7, 11:9
Laboutka - Baum 9:11,11:6, 7:11, 7:11 Bäcker - Krießbach 11:8, 11:5, 14:12.
|
|
 |
|
|
|
Herbornseelbach hat den Fuß in der Tür zur zweiten Bundesliga Eindrucksvoller 9:4- Erfolg in Leiselheim
|
|
Bericht von Rolf Schäfer
|
|
Die nächste Hürde auf dem Weg zum Aufstieg in die zweite Tischtennis Bundesliga wurde vom TTC Herbornseelbach aus dem Weg geräumt. Nach der Meisterschaft gewannen die Seelbacher das Hinspiel um
den Aufstieg in Leiselheim 9:4. Allerdings war es durchaus knapper als es das Ergebnis aussagt. Erst einmal mussten sich die Spieler und die 250 Zuschauer in
Geduld üben. Es fand ein langatmiges Rahmenprogramm statt, das dafür sorgte, dass sich der Beginn um 45 Minuten verschob. Wichtig für die Herbornseelbacher die 2:1-Führung durch die Doppel, dies sorgte
für die nötige Ruhe im Gästeteam. Laboutka/Schäfer, wobei besonders Markus Schäfer zu überzeugen wusste, und Dank einem unüberwindlichen Block von Jochen Kaiser auch das Duo
Gavlas/Kaiser gewannen für den TTC. Zwar folgte der Ausgleich, doch dann waren die Seelbacher wieder am Zug. Ludek Laboutka benötigte zwar einen Augenblick, ehe er sich auf die Abwehr
seines Gegenübers eingestellt hatte, doch dann war er klar der Spiel bestimmende Akteur. Ohne Satzverlust baute der glänzend aufgelegte Markus Schäfer den Vorsprung auf 4:2 aus. 2:0 führte
Petr Gavlas, ehe er insgesamt zwölf Matchbälle
vergab und den dritten Satz verlor. Der Tscheche hatte sich aber schnell wieder gefangen und verließ als Gewinner den Tisch. Kurzen Prozess machte Jochen Kaiser
mit seinem Gegenüber und erhöhte auf 6:2. Danach schien es noch einmal spannend zu werden. Zuerst unterlag Dirk Brüggemeier und nach einer 15 minütigen Pause, die Ludek Laboutka
scheinbar aus dem Rhythmus brachte, auch Seelbachs Nummer eins. Bei seiner ersten Niederlage in diesem Jahr im Trikot des TTC fand der Spitzenspieler der Herborner Vorstädter nie zu seinem Spiel.
Obwohl Abwehrspieler nicht gerade zu den liebsten Gegnern von Andreas Bäcker gehören, gelang es ihm den Herbornseelbacher Endspurt einzuleiten. Petr Gavlas
musste zwar den dritten Durchgang abgeben, war aber insgesamt der überlegene Akteur. Markus Schäfer
führte 2:0, als er im dritten Satz nach 8:4 noch verlor. Auch im vierten Durchgang machte er es nach 10:4 noch einmal spannend, doch bei 10:8 stellte er den Herbornseelbacher 9:4-Erfolg sicher.
|
|
Spielverlauf
|
|
TV Leiselheim – TTC Herbornseelbach 9:4: Baum/Lehmann – Bäcker/Brüggemeier 11:9, 11:8, 15:13 Krießbach/Ditschler – Laboutka/Schäfer 11:7, 2:11, 2:11, 4:11
Teliysky/Loitz – Gavlas/Kaiser 9:11, 5:11, 11:7, 3:11 Björn Baum – Andreas Bäcker 11:3, 9:11, 11:8, 11:7 Alexander Krießbach – Ludek Laboutka 8:11, 11:9, 7:11, 7:11
Georgy Teliysky – Markus Schäfer 8:11, 10:12, 6:11 Christian Lehmann – Petr Gavlas 7:11, 10:12, 27:25, 6:11 Christian Ditschler – Jochen Kaiser 10:12, 6:11, 6:11
Christian Kaufhold – Dirk Brüggemeier 11:9, 11:9, 12:10 Björn Baum – Ludek Laboutka 11:9, 11:7, 11:4 Alexander Krießbach – Andreas Bäcker 8:11, 11:7, 7:11, 5:11
Georgy Teliysky – Petr Gavlas 3:11, 7:11, 12:10, 4:11 Christian Lehmann – Markus Schäfer 8:11, 6:11, 12:10, 11:8.
|
|
|