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Deutscher Meister Andreas Bäcker
Bäcker_Andy

Am 5./6..05.01 fanden in Stralsund die deutschen Juniorenmeisterschaften im Tischtennis statt. Von den hiesigen Sportler hatte sich nur Andreas Bäcker vom TTC Herbornseelbach qualifiziert. Außer Timo Boll, der bei der WM in Osaka teilnahm, waren die besten 32 Junioren von Deutschland  in Stralsund am Start.

Hier die Ergebnisse:

Mixed: 1. Runde mit Bettina Müller (Pfalz) gegen Hüller/Nagm (Niedersachsen) 2:0.

             Achtelfinale gegen Steger/Bollmeier (WTTV/ beide 1. Bundesliga) 0:2, die später
             Deutsche Meister wurden, obwohl im ersten Satz eine 14:11 Führung nicht genutzt
             wurde.

Einzel: Gruppenspiele: 8 Vierer-Gruppen: 0:3 Bilanz

1.Spiel: gegen Frasch (Sontheim) 1:2 (19, -16, -19) nach 19:17 Führung im entscheidenden dritten Satz.

 2.Spiel gegen Rosenberg (Bergneustadt) 0:2 (-18, -19), „Gut gespielt, aber unglücklich verloren.“

3.Spiel gegen Lietzau, der nachher Deutscher Einzelmeister wurde 0:2 (-12,-17). Er war der überragende Spieler an diesem Wochenende und wurde zu Recht Deutscher Meister.

Doppel: mit Benjamin Bator (TTC Grenzau)

Achtelfinale   gegen Förster/Rosenberg (WTTV/Regionalliga) 2:0 (13, 15).

Viertelfinale gegen Moritz/Stephan 2:1 (-16, 19, 17) (ESV Jahn Kassel/ Heilbronn-Sontheim/ 2. Bundesliga), die letztes Jahr noch Jugend-Europameister wurden.
Das kuriose an dem Spiel war,  dass Bäcker/Bator 1:0 und 17:3 zurücklagen, ehe sie den Spieß noch umdrehten und sensationell gewannen. Somit war der Startschuss für die beiden Ungesetzten gefallen, denn im 

Halbfinale warteten die westdeutschen Meister Halcour/Steger (Uerdingen/Düsseldorf/2.+1. Bundesliga). „Überragend gespielt und dabei 2:1 gewonnen“, lautete Fazit von Andreas Bäcker. Zwischenzeitlich wurde es noch mal eng, denn eine 1:0 Satzführung und 18:13 reichten nicht aus, um alles klar zu machen. Schließlich gewannen die beiden Akteure deutlich im dritten Satz mit 21:13.

Finale gegen Stehle/Feth (Landau/2. Bundesliga), Bronzemedaillengewinner bei den Deutschen Meisterschaften der Herren, 2:1 (-13, 22, 14) nach Abwehr eines Matchballes. Sensationell Deutscher Meister, den Titel von vor vier Jahren verteidigt; damals mit Stefan Feth gegen Boll/Lietzau bei den deutschen Jugendmeisterschaften.